Anonymes Surfen ist fast Fiktion – die 5 größten Mythen

Datenmissbrauch vorbeugen, Trends und Tipps

Der Wunsch nach Privatsphäre durch anonymes Surfen im Netz wird immer größer. Der Inkognito-Modus, auch unter Privatmodus bekannt, soll das anonyme Surfen gewährleisten. Jedoch zeigt sich in der Praxis, dass spurenloses Surfen heutzutage nahezu unmöglich ist.

Warum wird der Inkognito Modus genutzt?

Der Inkognito Modus wird gemeinhin genutzt, um die Datensammelwut von Webshops zu unterwandern, sowie als Sicherheitseinstellung, um Datendiebstahl persönlicher Daten zu vermeiden und um die eigene Anonymität zu wahren. Internet User fühlen sich zunehmend genervt von hochfrequentierter Bannerwerbung nach einem Webshopbesuch. Große Unternehmen werden immer häufiger gehackt, um Kundendaten zu stehlen, denn diese Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts. Die Motivation der Surfer zur Wahrung ihrer Anonymität ist vielfältig: Der Arbeitgeber soll nicht wissen, dass man während der Arbeitszeit privat in sozialen Netzwerken unterwegs ist. Der Partner soll nicht entdecken können, welche Geschenke für ihn zu Weihnachten bestellt wurden.

Was bringt der Inkognito Modus genau?

Beim anonymen Surfen mit dem Inkognito Modus werden Suchanfragen und Cookies nicht gespeichert, sodass auch im weiteren Surfverlauf keine lästige Bannerwerbung erscheint. Zudem kann verhindert werden, dass nachfolgende Surfer an einem öffentlichen Computer die eingegebenen Passwörter für Logins sehen können.

Wie sicher ist der Inkognito Modus?

Doch Vorsicht: Ist der Modus „Anonymes Surfen“ aktiviert, bietet er trotzdem keinen Allround-Schutzschild im Web. Lernen Sie die 5 größten Mythen rund um anonymes Surfen kennen und lesen Sie, wie Sie sich richtig schützen können.

Mythos 1: Anonymes Surfen löscht digitale Spuren

Das ist nicht richtig. Anonymes Surfen funktioniert ab der Aktivierung für alle zukünftigen Aktionen. Zuvor besuchte Seiten sind jedoch weiterhin sichtbar. Wenn Sie Ihre Surf-Chronik löschen wollen, müssen Sie in den „Einstellungen“ Ihres Browsers diese Funktion anwählen oder sie manuell löschen. Besonders hartnäckige Cookies können Sie über die nachhaltig löschen.

Mythos 2: Besuchte Websites können mich nicht sehen

Nein. Denn wenn Sie Ihren bisherigen Surfverlauf gelöscht haben, verschwinden zwar Ihre Ortungsspuren. Nachvollziehbar bleibt indes Ihre IP-Adresse. Webseiten-Betreiber nutzen die Information beispielsweise, um ihre Online-Reichweite zu messen. Trotz des anonymen Surfens ist es möglich, dass sich Ihr exakter Standort ermitteln lässt.

Mythos 3: Mein Chef weiß von nichts

Stimmt nicht. Denn auch wenn Sie anonym surfen, protokolliert der Büro-Router in der Regel, welche der PCs wann welche Websites aufgerufen haben. IT-Fachleute können dementsprechend nachvollziehen, welche Adressen aufgerufen wurden.

Mythos 4: Mein Internetprovider weiß von nichts

Falsch! Ihr Internetprovider kann ebenfalls Informationen zu Ihrer PC-Nutzung recherchieren. Auch beim anonymen Surfen erhalten Sie vom Provider eine eindeutige IP-Adresse und so kann er Ihre Bewegungen nachvollziehen.

Mythos 5: Proxy-Server bieten Privatsphäre

Nicht unbedingt. Proxy-Server nutzen anonyme IP-Adressen und fungieren wie ein Mittler zwischen Rechner und Webserver. Nicht immer sind kostenlose Proxyserver vertrauenswürdig und Ihre Daten sind möglicherweise nicht vor Missbrauch durch Dritte geschützt. Mehr Sicherheit bieten professionelle VPN-Dienste (Virtuelles Privates Netzwerk), die die Daten komplett verschlüsseln.

Fazit

Anonymes Surfen schützt weder Ihre Privatsphäre, noch verhindert der Inkognito Modus Datendiebstahl. Deshalb sollten Sie sich umfassender schützen. Der Daten-Monitoring Service Owl ermöglicht sorgenfreies Surfen. Owl analysiert kontinuierlich, ob persönliche Daten seiner Kunden im Darknet zum Handel angeboten wurden. Owl schlägt sofort Alarm, wenn kompromittierte Daten gefunden werden. Owl hilft dabei, sich effektiv vor Identitätsdiebstahl zu schützen.

Weitere Informationen zum Thema Anonymes Surfen mit Inkognito-Modus, finden Sie auch auf Chip.de.

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