Sören Timm im Interview

ber Owl

„Ja“ sagen können

Herr Timm, Sie sind der Geschäftsführer von CPP Deutschland. Was genau bietet Ihr Unternehmen an?

Unser Lebensstil ist geprägt von der zunehmenden Digitalisierung. Heute ist ein Leben ohne Smartphone nicht mehr vorstellbar. Die vernetzte, neue Welt bietet viele neue Wege, die den privaten aber auch den beruflichen Alltag vereinfachen. „Smarthome“ und Industrie 4.0 offerieren erstaunliche, neue Möglichkeiten.

Jedoch scheuen wir uns häufig davor, das Potenzial dieser neuen Optionen auszuschöpfen, denn wir sind verunsichert. Es erscheint uns risikoreich, neue Technologien zu nutzen, weil die Konsequenzen des Gebrauchs nicht transparent sind. Wir sind hier, um Menschen zu helfen, diese Unsicherheit zu überwinden und einen Mehrwert aus all diesen neuen Diensten zu schöpfen. CPP (und im Spezifischen Owl) tritt an, um Verbraucher und Kooperationspartner zu ermutigen, diese neuen Technologien auszuprobieren und in ihr tägliches Leben zu integrieren. Unser Service versichert Ihnen, dass sie sich dabei sorgenfrei im Internet bewegen können.

Wie kam es dazu, dieses neue Produkt auf dem deutschen Markt anzubieten?

CPP verfügt über 30 Jahre Erfahrung im Bereich Assistance-Dienstleistungen – von der Absicherung der Geldbörse bis hin zum Schutz der Identität. Aktuell vertrauen über 4,1 Millionen Kunden auf unsere Serviceangebote. In einer unabhängigen Marktforschung stellten wir erstaunt fest, dass 88 Prozent der deutschen Internetnutzer ihre Daten besser schützen wollen. 83 Prozent wünschen sich generell mehr Kontrolle über ihre Daten im Netz. Dabei sehen mehr als zwei Drittel sich selbst in der Verantwortung, ihre Daten effektiver vor Online-Bedrohungen zu schützen.

Der innovative Datenschutz Service Owl wurde von CPP entwickelt, um Verbraucher bei ihren eigenen Datenschutzaktivitäten zu unterstützen, sodass sie kein leichtes Ziel für Cyberkriminelle darstellen. Insbesondere das Darknet, das nicht öffentliche Internet, stellt eine Gefahr für Verbraucher dar. Es gilt im Volksmund als Einkaufsmeile für persönliche Daten, wo E-Mail-Adressen, Personalausweisnummern, Kreditkartendaten etc. gehandelt werden. Das führt zu einer Verunsicherung von Konsumenten: Wo können wir ruhigen Gewissens unsere Daten eingeben, um Produkte zu kaufen, Services wie Online Banking zu nutzen oder mit Freunden zu chatten?

Wie lukrativ ist der Handel mit Daten im Darknet?

Unachtsame Verbraucher können Opfer verschiedener Cyber-Attacken wie z.B. von Phishing-Attacken werden. Internetfähige Endgeräte, die mit Schadsoftware infiziert wurden, sind ebenfalls ein gängiges Problem. So wurden alleine im letzten Jahr 9,4 Prozent der Onliner, Opfer von Kauf- bzw. Buchungsbetrug. Dies lässt auf eine große Zahl bereits kompromittierter Daten schließen, welche im Umlauf sind. Das bestätigt auch der aktuelle „Gemalto Breach Level Index“ zu Datenlecks in Unternehmen. Demnach wurden bisher 707,5 Millionen Datensätze weltweit bei gemeldeten Datenlecks entwendet. Mit 40 Prozent der Datensätze ist Identitätsdiebstahl weiterhin Hauptgrund für Datenraub. Allein im Mai dieses Jahres konnten wir knapp 900.000 E-Mail-Adressen mit „.de“-Endungen und 12,8 Mio. mit „.com“-Endungen im Darknet auffinden. Im August waren es sogar 18,8 Mio.“.com“-Adressen.​

Sind sich Verbraucher der Gefahr bewusst?

Aufgrund unzähliger Presseberichterstattungen, sind sich Verbraucher der Gefahr des Datendiebstahls bewusst. Fast täglich wird mittlerweile über den Handel mit Daten berichtet. Erst im September wurde der größte Hackerangriff aller Zeiten, dem Yahoo Nutzer zum Opfer fielen, ausgiebig in den Medien diskutiert. Hierbei ging es um den Diebstahl persönlicher Daten wie Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Passwörtern.

Ende November 2016 sorgte der Angriff auf 900.000 Internet-Router der Deutschen Telekom für Verunsicherung. Ein korrekt durchgeführter Hack hätte dazu geführt, dass u.a. persönliche Daten ausspioniert werden. In diesem Fall waren die Betroffenen lediglich einen Tag offline.

Das Bewusstsein schlägt bei solchen Meldungen schnell in Besorgnis und Verunsicherung um, wie aktuelle Studien bestätigen. Laut Eurobarometer-Studie, die von der Europäischen Kommission ausgegeben wird, sind 76 Prozent der Konsumenten besorgt und verunsichert im Umgang mit ihren persönlichen Daten im Netz. Weitere 60 Prozent befürchten sogar Opfer eines Identitätsdiebstahls zu werden.

Welcher Schaden entsteht, wenn persönliche Daten gestohlen werden?

Schon heute finden sich Namen mit Telefonnummern oder gar dem Geburtsdatum zuhauf im Internet. Die Möglichkeiten des Identitätsdiebstahls haben mit dem Internet deutlich zugenommen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) warnte bereits 2014 gleich mehrmals vor flächendeckenden Identitätsdiebstählen mit vielen Millionen betroffenen E-Mail-Konten. Fremde können mit der E-Mail-Adresse beispielsweise auch Ihre Facebook-Seite kapern oder in Ihrem Namen über Twitter Nachrichten verbreiten.

Wenn Kreditkartendaten oder der Online-Banking Zugang in fremde Hände fallen, entstehen finanzielle Schäden – die größte Sorge der Verbraucher. Davor fürchten sich 76 Prozent und 75 Prozent sind besorgt, dass Kriminelle Zugang zu ihren Kreditkartendaten haben. Ebenfalls 75 Prozent äußern die Besorgnis, dass ein Angriff nicht gleich erkannt wird. Tatsächlich dauert es in der Regel einen Monat, bis der Verbraucher bemerkt, dass seine Daten kompromittiert wurden. Die Betrüger nutzen die Daten hingegen im Durchschnitt 47 Tage.

Inwiefern stehen die Themen Identitätsdiebstahl und Datenschutz im Zusammenhang mit CPP?

Die CPP Group sammelt seit mittlerweile 30 Jahren Erfahrungen mit Kartenschutz und Identitätsschutz Services. Über 4,1 Mio. Kunden weltweit vertrauen dem Unternehmen den Schutz und im Notfall die Sperrung persönlicher Daten an. Owl ist der erste komplett digitale Service, den wir anbieten und momentan der einzige Datenschutz Service auf dem deutschen Markt, der das Darknet scannt.

Und was kann Owl im Detail?

Der Datenschutz Service Owl befähigt Internetnutzer, den Datenschutz in die eigene Hand zu nehmen und sich online sorgenfrei zu bewegen. Owl nutzt eine neuartige Technologie zur Aufdeckung von Internetkriminalität, die vom weltweit führenden Anbieter von Identitätsschutzlösungen entwickelt wurde. Diese Technologie ermöglicht es, persönliche Daten online zu überwachen. Ganz einfach erklärt, suchen wir in Foren, Tweets, auf Webseiten und Servern des nicht öffentlichen Netzes nach Informationen. Wir bringen diese Daten in unser sicheres Umfeld und vergleichen sie hier mit den Kundendaten.

Welche Vorteile bietet Owl dem Verbraucher?

Owl bietet einfache und praktische Hinweise, sodass Kunden ihre Daten besser schützen und finanziellem Schaden vorbeugen können. Das ermöglicht sorgenfreies Online-Banking, -Shopping, -Kommunikation und die Nutzung sonstiger Dienste. Owl hilft aber nicht nur den eigenen Kunden, sich effektiv zu schützen, sondern informiert auf unserem Blog über aktuelle Themen rund um Datenschutz und zu den neuesten Fallen von Internetbetrügern.

Nachdem der Internetnutzer seine persönlichen Daten bei Owl registriert hat, genießt er permanente Kontrolle und Autorität über die eignen Daten. Die digitale Alarmanlage warnt den Nutzer rechtzeitig, er verliert so keine kostbare Zeit. Der Owl Kunde kennt seinen Schutzstatus und kann bei Bedarf sofort aktiv werden.

Mit dem initialen Datencheck bei der Erstregistrierung kann sich der Kunde darauf verlassen, dass auch vergangene Datendiebstähle entdeckt werden.

Wird von Owl ein Alarm ausgelöst, kann der Internetznutzer dank individueller Maßnahmenpläne frühzeitig Schutzmaßnahmen ergreifen und Schaden abwenden. So beugt er finanziellen Einbußen vor und gewinnt die Kontrolle über seine persönlichen Daten zurück.

Kunden können sich gerne auch jederzeit telefonisch an unser kompetentes, deutschsprachiges Hamburger Servicecenter wenden. Ausgezeichnet mit dem TÜV Zertifikat „Service tested“, steht CPP für beste Qualität.

Welche Daten kann ich bei Owl überprüfen lassen?

Sie registrieren bei Owl Ihre persönlichen Daten wie z.B. Kreditkatennummern, E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder Ausweisdokumente inkl. Führerschein.

Sie kümmern sich um die Sicherheit meiner Daten, doch dafür muss ich Ihrem Unternehmen meine persönlichen Daten anvertrauen. Ist das kein Widerspruch?

Diese Frage stellte sich schon manchmal. Ruhigen Gewissens kann ich sagen, dass es sich nicht um einen Widerspruch handelt. Aufgrund unseres bisherigen Geschäftsmodells sind wir PCI-zertifiziert. Diese Zertifizierung stellt höchste Sorgfalt im Umgang mit Kundendaten sicher, die CPP ausschließlich auf europäischen Servern speichert. CPP erfüllt bei der Datenspeicherung die Erfordernisse der DIN ISO Norm 270001. Zusätzlich lassen wir uns jedes Jahr von unserem externen Datenschutzbeauftragen auditieren. Nicht zuletzt deshalb vertrauen Geschäftspartner mit hohen Anforderungen an Datensicherheit auf unseren Service. Seit vielen Jahren kooperieren wir beispielsweise erfolgreich mit der DZ Bank AG, dem Zentralinstitut, das für mehr als 1.000 Kreditgenossenschaften zuständig ist.

Von einem Identitätsschutz hatte ich zuvor noch nie gehört, warum gibt es so etwas nicht schon längst?

Der Service von Owl entspricht einer sich schnell verändernden Welt. Kunden erleben ihren Alltag immer mehr über digitale und mobile Endgeräte. Fast alle Verbraucher haben mittlerweile eine Antivirensoftware und das ist auch sehr wichtig. Owl ist ein neuer Schutz, der Virenschutz sinnvoll ergänzt. Owl wird als erster Service dieser Art von uns angeboten, damit sich Kunden sorgenfrei im Internet bewegen können. Wir sind hier, um Kunden zu inspirieren „Ja“ zu den vielen Möglichkeiten eines digitalen Lebens zu sagen.

Owl — Ihre digitale Alarmanlage zum Schutz vor Identitätsdiebstahl

Nur 4,49 €/Monat (inkl. MwSt.)

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